Nachrichten

Zinslüge

Zinsrekord bei den Sparkassen –

während der Niedrigzinsphase !

Sparkassen behaupten, durch die niedrigen Zinssätze erlitten sie Einkommensverluste. Das Gegenteil ist richtig: Sparkassen verdienen so viel Zinsen, wie vor der Bankenkrise. Und: Seit sechs Jahren nehmen sie jedes Jahr mehr als 23 Mrd. Euro an Zinsüberschüssen ein. Damit kassierten sie so viel Zinsen, wie niemals zuvor in ihrer Geschichte.

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Winken verboten - Demo gegen Falschrechnungen


„SOS Handwerk“, eine Gruppe von sparkassengeschädigten Handwerkern, rief zu einer Demonstration am 24.4.2013 vor dem Brandenburgischen Landtag auf. Sie demonstrierten gegen falsche Wertstellungen, falsche Zinsanpassungen, falsche Verzugszinsen und Falschberechnung von DDR-Altkrediten durch eine brandenburgische Sparkassen. Bei der Einfahrt zum Landtag hielten tatsächlich zwei Limousinen mit Politikern und die Handwerker konnten eine viertel Stunde lang mit ihnen reden. Thema war natürlich die Falschrechnungen der Sparkassen, die die Politiker längst kennen sollten. Denn seit mehr als 8 Jähren kämpfen diese Bankkunden bereits gegen die Willkür des öffentlich-rechtlichen Kreditinstituts. Vielleicht hielt die Politikerlimusine auch nur deshalb, weil gerade Wahlkampf war.

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Fakten

Die häufigsten Falschrechnungen:

• auf 97 % aller Girokonten waren die Zinsanpassungen falsch.

• bei 44 % aller Girokonten waren die Wertstellungen immer noch falsch.

• und in 26 % der untersuchten Fälle waren die Verzugszinsen falsch berechnet.

 

Die höchsten durchschnittlichen Schäden je Kunde:

• mit 80.998 Euro je Kunde spielten "falsche Finanzierungsmodelle" das meiste Geld in die Kassen der Banken,

• im Durchschnitt 64.287 Euro brachten die "falschen Zinsanpassungen" den Kreditinstituten ein,

• und 50.089 Euro kassierten Kreditinstitute im Schnitt mit überhöhten Verzugszinsen.

 

(nach "Zinsklau", Stand 2013, Euro-Angaben bezogen auf eine Prüfdauer von 10 Jahren)

Computer crashs

  

Meist crashen Bankcomputer am Wochenanfang

Manchmal, so könnte man denken, haben Computer menschliche Züge. Vor allem bei ihrem Fehlverhalten. Es scheint, bisweilen ziehen sie, wie ihre menschlichen Pendants, am Wochenende "um die Häuser" und lassen es so richtig krachen.


Wenn Sie dann am Montag eine dicke Festplatte und Ringe unter den Displays haben, dann machen sie blau. Manchmal hängen sie am Dienstag auch noch durch. Und dann stehen wir Menschen vergeblich vor den Geldautomaten und warten auf die Auszahlung von Bargeld.

Die Werbung suggeriert uns, die Bankcomputer seien sicher. Aber wenn die Ausfälle nicht nur Stunden, sondern Tage oder Wochen dauern, wie in anderen Ländern geschehen, dann kann es mit der Versorgung von Lebensmitteln eng werden. Menschen haben schon gehungert, weil sie nicht an ihr Geld in der Bank heran kamen.

Es ist bereits mehr passiert, als bekannt wurde ...
 

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Unehrliches Verhalten

Banker: Erfolg nur mit illegalen Aktivitäten möglich

Eine Studie der Anwaltskanzlei Labaton Sucharow in Zusammenarbeit mit der University of Notre Dame unter führenden Bankern zeigte 2015 wieder einmal, es hat sich seit der Bankenkrise 2007 in der Branche nichts geändert. Ein Großteil der Banker hält nicht nur unethisches oder illegales Verhalten für Notwendig, um geschäftlichen Erfolg zu erzielen, sondern es bestehe kaum Angst vor der Entdeckung durch die Aufsichtsbehörden. Wenn Banker ihre Kunden übers Ohr hauen, dann gehen sie davon aus, das sie damit auch durchkommen.

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Bankvorstand gesteht, er habe gelogen

Aus seinem sicheren Domizil in der Schweiz hatte der ehemalige Vorstandvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, gestanden, im Prozess gegen den Medienkaufmann Kirch, gelogen zu haben. Schuld daran, so der Banker, seien andere. Bei seinen Aussagen hätte er sich an den Vorgaben der Rechtsanwälte orientiert. Wichtig sei ihm, dass er nicht bewußt gelogen hätte.

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Aus den Staatsanwaltschaften

Banker dürfen ihre Kunden erpressen

Ein Immobilienverkauf ohne dabei eine Provision zu kassieren, wollte ein Banker nicht durchgehen lassen. Auch wenn es sich dabei um ein Verkauf unter Verwandten handelte, bei dem kein Makler nötig war, wollte der Banker mitverdienen. Wenn er keine Provision erhält, dann müsste die Genossenschaftsbank die Existenz seines Kunden vernichten, so die Drohung. Dürfen Banker machen, so die Staatsanwältin, wenn es nur um kleine Provision geht.

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Juristisches

Geschäft mit der Notlage von Bankkunden - Vorfälligkeitsentschädigung

Wenn jemand einem anderen einen Schaden zufügt, dann muss der den ersetzen - so steht das im Gesetz. Allerdings muss der Geschädigte seinen Schaden beziffern und beweisen. Das passiert in der Kreditwirtschaft, wenn langfristige Immobilienkredite durch unvorhersehbare Lebensereignisse, wie Arbeitsplatzverlust, Scheidung etc., in Gefahr geraten. Dann darf der Kunde auch den langfristigen Vertrag kündigen.

In diesem Fall steht dem Institut auch ein Schadensersatz für entgangenen Gewinn zu. Aber die Banken wollten ihren Schaden nicht beweisen, wie es jedermann machen muss. Wohl deshalb erfand die Kohlregierung 1987 ein eigenes Gesetz für den Schadensersatz von Krediten, die Vorfälligkeitsentschädigung.

Dieses Sondergesetz für Banken hat eine Besonderheit: Kreditinstitute dürfen mehr verlangen, als ihnen an Schadensersatz zusteht. Und da es keine Sanktionen gibt, wenn sich Kreditinstitute maßlos an der Not ihrer Bankkunden bereichern, greifen nach einer Studie der Verbraucherzentralen rund zwei Drittel aller Geldhäuser unverschämt zu.

Das wollte die Europäische Union mit einer neuen Richtlinie 2014/17 ändern. Verbraucherschützer aller Parteien waren für eine Neuregelung. Doch hinter den Kulissen betreibt das sozialdemokratisch geführte Justizministerium ein böses Spiel gegen die Verbraucher ...

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Warum ist es möglich, dass Banken ungehindert ihre Kunden ausnehmen können?

Im Grunde ist es das Gleiche, wie im Falle der Manipulation der Dieselmotoren durch den Autohersteller Volkswagen. Die Aufsichtsbehörden werden nicht tätig und schauen weg. Aber nicht nur die Behörden, sondern auch Politiker, Richter und Staatsanwälte.


Eine Studie, allerdings aus den USA, machte klar, Banker seien sich ziemlich sicher, dass die Aufsichtsbehörden illegales Verhalten kaum verfolgen werden.  Befragt worden waren von der Rechtsanwaltkanzlei Labaton Sucharow 1.200 Banker, Börsenmakler und Fondsmanager mit einem Jahreseinkommen von mehr als 500.000 Dollar. Weil die Aufsichtsbehörden den Kopf in den Sand steckten, wenn es um Banken geht, halten die Banker es für durchaus sinnvoll, unethische oder kriminell ihre Geschäfte abzuwickeln. Es passiere ja nichts.
Diese Studie kann man nicht nur eins zu eins auf die Bundesrepublik übertragen, hier ist es sogar noch schlimmer. Die Bankenaufsicht BaFin weigert sich sogar, Gesetzesvergehen, Rechtsbrüche und Vertragsverletzungen die Ihnen von Banken gegen ihre Kunden bekannt geworden sind, zu untersuchen oder an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weiter zu leiten.

Lesen Sie, warum Bankrechtsanwälte, Kreditsachverständige und Bankkunden meinen, die Bankenaufsicht BaFin weigere sich, ihre gesetzliche Aufgabe zu erfüllen.

To big to jail ?

Sind Banken zu groß, als dass man deren Vorstände bestrafen könnte?

In Amerika wird diese Frage offen debattiert. Dem FBI wird vorgeworfen, dass es nicht gegen betrügerische Banker ermittelt. Staatsanwälte gehen auf die Barrikaden, weil sie nicht gegen Banken ermitteln dürfen. Und der Justizminister erklärt, Verurteilungen von Banker könnten die Wirtschaft beeinträchtigen.

Und bei uns, sind bei uns die Banken auch zu groß, als dass man sie zur Verantwortung ziehen könnte?

Lesen Sie das ganze Dossier

 

Bankcomputer seien absolut sicher ...

... wird behauptet. Alleine eine Archivrecherche zeigt, Bankcomputer sind alles andere als sicher. Das angeblich vorhandene zweite Sicherheitssystem ist wohl bei den meisten Instituten schon längst den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen. Mit der Konsequenz, so zeigen Beispiele aus anderen Ländern, dass Kunden bei einem Computercrash tagelang kein Geld bekamen und hungerten.

Hier geht es zur Chronik über die Spitze eines Eisberges

 

 

Bankopfer zu den Nazis

Wenn Banken sich an ihren Kunden rechtswidrig bereichern können, ohne das die Aufsichtbehörden dagegen einschreiten, dann hat das Einfluss auf das Vertrauen der Menschen zu diesem Rechtsstaat. Jeder Jahr dürften 20.000 Familien und Unternehmen von Banken unnötig in die Insolvemz getrieben werden, sagen Experten. Diese Opfer des Rechtsstaates geben Rechtsextreme gerne eine neu politische Heimat.

 

Über die Flucht vor dem Rechtsstaat

 

Nazi-Paragraf erst nächstes Jahr verfassungswidrig

Mehr als 40 Jahre lang nutzten norddeutsche Kreditinstitute einen alten Nazi-Paragrafen, um Kunden ihre verfassungsmäßigen Rechte zu berauben. Damit konnten sie Immobilien ohne Richtererlaubnis verwerten. Das Verfassungsgericht erklärte dies für verfassungswidrig, gestand den Banken aber zu, mehr als ein Jahr lang weiterhin ihren Kunden verfassungswidrig ihre Immobilien wegzunehmen.

Mehr, über ein unfassbares Urteil

 

 

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